Eine Studie zu ausländ-ischen / internationalen Studierenden

Einleitung

Dank der Globalisierung bekamen Studierende aus der ganzen Welt zahlreiche Möglichkeiten sich weiter zu entwickeln und neue Kulturen kennenzulernen. Deutschland gilt nach wie vor nach den USA und Großbritannien als ein anzustrebendes Zielland fürs Studium. Die Förderung der Internationalisierung ist auch eine Priorität der Bildungs- und Forschungspolitik. Laut DAAD wurden im Wintersemester 2013/14 300.000 internationale Studierende in Deutschland verzeichnet (vgl. DAAD 2014c: 15). Die Internationalisierung der deutschen Hochschulen beinhaltet einige Aspekte: wie Etablierung einer Willkommenskultur (Betreuung und soziale Integration durch „Welcome Centers“), Etablierung eines internationalen Campus (die Curricula soll internationale Inhalte umfassen), Steigerung der Auslandsmobilität der Studierenden (auch von den deutschen Hochschulabsolventen wird ein Auslandssemester erwartet) (www.kmk.org). Außerdem bietet an vielen Universitäten das Akademische Auslandsamt oder International Office zahlreiche Möglichkeiten um sich im neuen Land zurechtzufinden. Trotz dieser vielfältigen Integrationsangebote von Seiten der Universitäten brechen laut dem Hochschul-Bildungs-Report 41% der internationalen Studierenden ihr Studium ab (Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft 2015). Von den Erfolgreichen bleiben nach Studienabschluss rund 44% in Deutschland.

 

Die Frage, der in diesem Projekt nachgegangen wird, ist welche Gründe stecken hinter dieser hohen Abbrecherquote. Um diese Frage zu beantworten werden zuerst im theoretischen Teil wissenschaftliche Informationen dargestellt und im praktischen Teil werden Fragebögen mit ausländischen Studierenden an der Universität Augsburg ausgewertet. Im Schlussteil werden die Ergebnisse vorgestellt.